Organisationsstruktur ThyssenKrupp Konzern
Auf den ständigen Wandel der globalen Märkte antwortet ThyssenKrupp mit geschärftem Profil und fokussierter Strategie. Engineering-Kompetenz ist der Schlüssel zum künftigen technischen und wirtschaftlichen Erfolg des Konzerns. Gemeinsam mit den Kunden werden globale Wachstumspotenziale erschlossen.
- Leistungsprofil
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ThyssenKrupp ist ein diversifizierter Industriekonzern. Innovationen und technischer Fortschritt sind die entscheidenden Faktoren, um das globale Wachstum und den Einsatz begrenzter Ressourcen nachhaltig zu gestalten. Mit seiner Ingenieurkompetenz in den Anwendungsfeldern "Material", "Mechanical" und "Plant" ermöglicht der Konzern seinen Kunden, sich im weltweiten Wettbewerb zu behaupten.
- Organisations- und Führungsstruktur
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Die Konzernaktivitäten sind in acht Business Areas mit jeweils mehreren Operating Units gebündelt – sieben operative Business Areas sowie Stainless Global als nicht fortgeführte Aktivität. Als inhaltliche Klammern beschreiben zwei Divisions – Materials und Technologies – die strategische Ausrichtung des Konzerns. Die Business Areas und ihre Konzernunternehmen operieren selbstständig am Markt. Zur Division Materials gehören die Business Areas Steel Europe. Steel Americas und Materials Services. Die Division Technologies umfasst die Business Areas Elevator Technology, Plant Technology, Components Technology und Marine Systems. Die Business Area Stainless Global gilt seit dem 30. September 2011 als nicht fortgeführte Aktivität.
- In der Business Area Steel Europe sind die Aktivitäten für hochwertige Qualitätsflachprodukte zusammengefasst, die von intelligenten Werkstofflösungen bis zum fertigen Bauteil reichen. Zum Produktprogramm gehören beispielsweise intelligente Leichtbau-Stähle, Stahl-Verbundwerkstoffe und Stähle mit innovativen, funktionalen Oberflächen. Die Business Area wird vom Mitglied des Vorstands der ThyssenKrupp AG Edwin Eichler geführt.
- Die Business Area Steel Americas erschließt den amerikanischen Markt für hochwertige Stahlprodukte. Sie umfasst die im Bau befindlichen Stahl- und Weiterverarbeitungswerke in Brasilien und den USA. Die Business Area leitet Edwin Eichler, Mitglied des Vorstandes der ThyssenKrupp AG.
- Weltweite Werkstoff- und Rohstoffdienstleistungen, vor allem in Europa und der NAFTA-Region, bilden das Geschäft der Business Area Materials Services, die Joachim Limberg verantwortet. Durch ein integriertes Supply-Chain-Management werden Stahl- und Edelstahlprodukte, aber auch Titan und Aluminium sowie Kunststoffe termingerecht und für die Weiterverarbeitung vorbereitet an die Kunden ausgeliefert.
- Mit Aufzügen, Fahrtreppen, Fahrsteigen, Fluggastbrücken und Treppenliften sorgt die Business Area Elevator Technology weltweit für Bewegung. Hohe Qualität, Technologiekompetenz und Dienstleistungen wie Wartung und Modernisierung sichern die eigene Marktstellung und neue Wachstumschancen. Dr. Olaf Berlien führt als Mitglied des Vorstands der ThyssenKrupp AG die Business Area Elevator Technology in Personalunion.
- Plant Technology ist ein international führender Anbieter im Spezial- und Großanlagenbau. Das Produktportfolio reicht von Chemie- und Raffinerieanlagen über Anlagen für die Zementindustrie bis hin zu innovativen Lösungen zum Abbau und zur Gewinnung von Rohstoffen und Mineralien. Die Anlagen und Verfahren der Business Area – sie wird von Dr. Niclas Müller geführt – eröffnen neue Möglichkeiten für Umweltschutz und Nachhaltigkeit.
- Als Spezialist für leistungsfähige und innovative Komponenten für die Automobilindustrie, den Bausektor und den Maschinenbau verfügt Components Technology über eine breite und erfolgreiche Produktpalette. Die Business Area wird von Dr. Karsten Kroos verantwortet.
- Die Business Area Marine Systems überzeugt bei Marine- und zivilen Schiffen mit Know-how, hervorragenden Produkten und hoher Innovationskraft. Ob Brennstoffzellentechnik für U-Boote oder anspruchsvolle Forschungsfahrzeuge. Dr. Hans-Christoph Atzpodien führt die Business Area.
- Die Business Area Stainless Global gilt als nicht fortgeführte Aktivität beziehungsweise Discontinued Operation im Sinne der IFRS. Die gesellschaftsrechtlichen, organisatorischen und vertraglichen Voraussetzungen für die Eigenständigkeit von Stainless Global wurden am 30. September 2011 geschaffen. Die neue Einheit trägt den Namen Inoxum.