Werkstoffkompetenzzentrum

Forschung und Entwicklung mit System

Erfolgreiche Werkstoffentwicklung erfordert die Kreativität von Spezialisten in Kombination mit einer hoch entwickelten Werkstoff- und Medienanalytik. Sie stützt sich auf modernste Untersuchungsmethoden und das exzellente Fachwissen dieser Experten.

Der Direktionsbereich Forschung und Entwicklung der ThyssenKrupp Steel Europe AG vereinigt diese Disziplinen und stellt sowohl die ständige Optimierung bestehender Produkte als auch die Neuentwicklung von marktgerechten Werkstoffen aus Stahl sicher.

Kundenanforderungen definieren die Ziele

Die Werkstoffentwickler von ThyssenKrupp sind ihrer Zeit immer einen Schritt voraus. Ziel ist es dabei, den Bedarf der Zukunft schon heute zu erkennen und die Produktpalette innovativ zu ergänzen. Die stetige Weiterentwicklung ist Grundlage für einen erfolgreichen Wettbewerb.

Die Arbeiten umfassen alle Prozessstufen der Fertigung, von der Stahlerzeugung bis zur Oberflächenveredelung. Bei der Entwicklung neuer Produkte ist eine durchgängige werkstoffkundliche Modellierung der Produkteigenschaften auf modernsten Laboreinrichtungen zu einem unverzichtbaren Bestandteil geworden.

Spezialisierte Werkstoffanalytik unterstützt die Entwicklung innovativer Stahlwerkstoffe

Der Direktionsbereich Forschung und Entwicklung bündelt das Fachwissen aller natur- und ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen, die für die exakte Charakterisierung der Werkstoffe erforderlich sind. Damit wird sichergestellt, dass die Entwicklung innovativer Stahlwerkstoffe durch wissenschaftliche Kompetenz in jeder Phase mit neuen Ideen begleitet wird. Das Spektrum der eingesetzten Methoden reicht von der metallkundlichen Charakterisierung von Werkstoffen über die chemische Analyse der Werkstoffe bis zu hochspezialisierten physikalischen Messverfahren zur Untersuchung von Grundwerkstoff und Oberflächenbeschichtung.

Produktionsnahe Prüfung garantiert gleich bleibende Qualität

Eine hoch entwickelte Verfahrenstechnik ist die Grundlage für die sichere Erzeugung von Produkten mit Spitzenqualität. Eine wesentliche Aufgabe des Direktionsbereichs Forschung und Entwicklung besteht daher in der Bereitstellung des für die Fertigungstechnik, die numerische Verfahrenssimulation und die kontinuierliche Stahlanalytik notwendigen Wissens sowie in dessen kontinuierlicher Weiterentwicklung. In hochautomatisierten Laboratorien wird durch produktionsbegleitende Prüfungen die Qualität der Produkte sichergestellt.

Forschungsnetzwerke: interdisziplinär die Kräfte bündeln

Integraler Bestandteil der Forschungs- und Entwicklungsarbeit bei ThyssenKrupp Steel Europe ist die Kooperation mit Hochschulen und externen Forschungsinstituten wie den Fraunhofer- und Max-Planck-Gesellschaften. Jüngstes Beispiel für eine langfristig ausgelegte strategische Partnerschaft ist das Interdisciplinary Center for Advanced Materials Simulation (ICAMS) an der Ruhr-Universität Bochum.

Das Institut wird in Public-private-Partnership von einem Industriekonsortium und dem Land Nordrhein-Westfalen finanziert. Die Federführung für die industriellen Partner liegt bei ThyssenKrupp.

Bei der Advanced Materials Simulation handelt es sich um eine neuartige Schlüsseltechnologie in der Werkstoffentwicklung. ICAMS modelliert und simuliert neue Materialien am Rechner. Dabei werden alle für Werkstoffe relevanten Dimensionen, von der atomaren Struktur über die Mikrostruktur bis hin zu den makroskopischen Eigenschaften, einbezogen. In Zusammenarbeit mit den ICAMS-Forschern wird ThyssenKrupp Steel Europe verbesserte Werkstoffe schneller auf den Markt bringen und Kundenbedürfnisse noch gezielter erfüllen können.

Bei allem, was wir tun: Wir denken Stahl weiter.